Integrierter Zwischenbericht 2018 – Auf in eine neue Zeit!

Entwicklung im ersten Halbjahr 2018

  • Nachfragesteigerung durch zusätzliche Verkehre und Taktverdichtungen.
  • Preis- und Mengeneffekte treiben Vermietungserlöse.
  • Belastungen durch höhere Personalaufwendungen.
  • Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs weiter vorangetrieben.

DB Netze Personenbahnhöfe

1. Halbjahr

Veränderung

2018

2017

absolut

%

Anlagenqualität in Schulnote

2,89

2,91

Stationshalte in Mio.

75,1

74,8

+ 0,3

+ 0,4

     davon konzernexterne Bahnen

18,2

17,9

+ 0,3

+ 1,7

Gesamtumsatz in Mio.

668

635

+ 33

+ 5,2

     davon Stationserlöse in Mio.

437

424

+ 13

+ 3,1

     davon Vermietung in Mio.

200

196

+4

+2,0

Außenumsatz in Mio.

297

273

+ 24

+ 8,8

EBITDA bereinigt in Mio.

228

217

+ 11

+ 5,1

EBIT bereinigt in Mio.

158

150

+ 8

+ 5,3

ROCE in %

11,0

10,5

Capital Employed per 30.06. in Mio.

2.886

2.859

+ 27

+ 0,9

Netto-Finanzschulden
per 30.06. in Mio.

1.237

1.215

+ 22

+ 1,8

Tilgungsdeckung in %

29,2

27,5

Brutto-Investitionen in Mio.

291

253

+ 38

+ 15,0

Netto-Investitionen in Mio.

138

80

+ 58

+ 72,5

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

5.649

5.404

+ 245

+ 4,5

Das gute Niveau der Anlagenqualität der Personenbahnhöfe konnte erneut beibehalten werden.

Die Leistungsentwicklung wurde geprägt durch einen leich­­ten Anstieg der Zahl der Stationshalte. Dieser resultierte im Wesentlichen aus Taktverdichtungen sowie zusätzlichen Verkehren im Regionalverkehr. Der Anstieg der Nachfrage wurde insbesondere durch konzernexterne Bahnen getrieben.

Die wirtschaftliche Entwicklung war positiv: Insgesamt konnten die höheren Erträge die Aufwandssteigerungen insbesondere im Bereich Instandhaltung und Personal kompensieren, sodass sich die operativen Ergebnisgrößen verbesserten.

  • Der Umsatzanstieg ist auf mengen- und preis­­­bedingt höhere Stationserlöse sowie gestiegene Erlöse aus Vermietung und Verpachtung zurück­zuführen. In der Außen­­umsatzentwicklung spiegelt sich auch der wachsende Marktanteil konzernexterner Bahnen wider.
  • Die sonstigen betrieblichen Erträge (– 4,2%) gingen in­folge der höheren Erträge insbesondere aus saisonal bedingt höheren Baukostenzuschüssen im ersten Halbjahr 2017 zurück.
  • Der Materialaufwand (+ 1,6%) stieg an. Höhere Aufwendungen für Instandhaltung infolge der Umsetzung von Maßnahmen für Qualität, Pünktlichkeit sowie Kundenzufriedenheit wurden teilweise durch mengenbedingt geringere Energieaufwendungen kompensiert.
  • Der Personal­auf­wand (+ 7,1%) verzeichnete einen deutlichen Zuwachs. Dieser wurde maßgeblich neben Tarif­erhöhungen auch durch den höheren Personalbestand getrieben.
  • Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 9,3%) ist unter anderem auf höhere Mietaufwendun­­gen, gestiegene Sachanlagenabgänge sowie höhere IT- und Kommunikationsleistungen, auch infolge des gestiegenen Personalbestands, zurückzuführen.
  • Die Ab­­schrei­bungen (+ 4,5%) nahmen infolge des ge­­stiegenen Investitionsvolumens zu.

Die positive EBIT-Entwicklung führte zu einem Anstieg des ROCE, da sich das Capital Employed annähernd stabil entwickelte.

Die Netto-Finanzschulden sind im Wesentlichen infolge von höheren Netto-Investitionen gestiegen.

Der ergebnisbedingt höhere operative Cashflow führte zu einer Verbesserung der Til­gungs­­deckung. Gegenläufig wirkten höhere Netto-Investitionen.

Die höheren Investitionen erfolgten im Wesentlichen in die Erneuerung bestehender Verkehrsstationen sowie in Projekte aus Zukunft Bahn.

Die Zahl der Mitarbeiter ist aufgrund des Personalaufbaus im Bau- und Anlagenmanagement gestiegen.