Integrierter Zwischenbericht 2018 – Auf in eine neue Zeit!

Maßnahmen zur Lärmreduktion

Wir wollen auch bei der Lärmreduzierung eine Vorreiterrolle einnehmen. Um die Anwohner von Bahnstrecken spürbar zu entlasten, wollen wir den Schienenverkehrslärm – ausgehend vom Jahr 2000 – bis 2020 halbieren.

Weiterentwicklung des Lärmsanierungsprogramms und Fortschritte bei Güterwagen

  • Die Überarbeitung des Gesamtkonzepts des Lärmsa­nierungsprogramms auf den nun herabgesenkten Grenz­wert von 57 dB(A) ist abgeschlossen und wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2018 vom BMVI veröffentlicht.
  • Bis Ende Juni 2018 rollten bereits rund 46.000 der insgesamt rund 65.000 Wagen umfassenden aktiven Flotte von DB Cargo Deutschland auf leisen Sohlen. Bis Ende 2020 wird der Wagenpark komplett leise sein.

Zusätzlicher Lärmschutz im Mittelrheintal

Sieben Gemeinden im Mittelrheintal erhalten in den nächs­­ten Jahren zusätzlichen Lärmschutz. Die bisher für lärm­mindernde Projekte geplanten Investitionen von rund 73 Mio. werden sich deutlich erhöhen. Die Überarbeitung der sogenannten Machbarkeitsuntersuchung war erforderlich, da der Grenzwert im Januar 2016 von 60 auf 57 dB gesenkt wurde. Orte wie Bad Salzig, Oberwesel und Rhens bekommen ebenfalls Lärmschutz.

Rund 70 Lärmschutzmaßnahmen, wie spezielle Dämpfer- beziehungsweise Abschirmungssysteme an den Schienen, Lärmschutzwände und Geländerausfachungen, werden den Schienenverkehrslärm im Bereich des Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal zwischen Koblenz/Lahnstein und Bingen/Rüdesheim weiter reduzieren. Zunächst werden Pro­­jekte umgesetzt, die keine mehrjährigen Genehmigungsverfahren erfordern, wie beispielsweise der Einbau von Dämpfersystemen, die direkt an den Schienen angebracht werden.