Integrierter Zwischenbericht 2018 – Auf in eine neue Zeit!

Naturschutz

Viele streng geschützte Tiere und Pflanzen siedeln sich an Bahnstrecken oder ungenutzten Gebäuden an. Diese zu schützen, ist unser Ziel sowohl beim Betrieb und bei der Planung als auch beim Bau und bei der Instandhaltung von Bahnanlagen.

Nistkästen, Reservate und Schutzwälle für Zauneidechsen, Turmfalken und Großtrappen

Hunderte von seltenen Tierarten leben entlang von Gleisen und DB-Anlagen, da sie andernorts keinen Lebensraum mehr finden. Zum Schutz dieser Artenvielfalt setzen wir kontinuierlich ökologische Maßnahmen um, die im Zusammenhang mit Bauprojekten an Gleisen und Bahnanlagen stehen. Unsere Umweltexperten kümmern sich um Zaun­eidechsen, Schlingnattern, Fledermäuse, Kraniche, Wild­pferde oder Wildbienen. Im ersten Halbjahr 2018 haben wir rund 2.200 Einzelmaßnahmen unter an­de­­rem auch zum Artenschutz neu geplant und zum Teil bereits realisiert. So wurden beispielsweise Nisthilfen für die Haselmaus angebracht, um die Attraktivität eines Waldbestands als Lebensraum für die streng geschützte Säugetierart zu erhöhen und die Tiere auf natürlichem Weg dorthin zu locken. Der Waldbestand grenzt unmittelbar an Baustellen­einrichtungs- und -lagerflächen für die Ertüchtigung zweier Tunnel der Hunsrückbahn.