EBIT

EBIT

operative Ergebnisgrößen / in Mio. €

EBITDA bereinigt

EBIT bereinigt

1. Halbjahr

Veränderung

1. Halbjahr

1. Halbjahr

Veränderung

1. Halbjahr

2023

2022

absolut

%

2019

2023

2022

absolut

%

2019

DB Fernverkehr 

182

9

+173

367

–62

–195

+133

–68,2

224

DB Regio 

295

213

+82

+38,5

512

–38

–104

+66

–63,5

186

DB Cargo

16

–99

+115

20

–195

–299

+104

–34,8

–132

DB Netze Fahrweg

102

834

–732

–87,8

708

–240

496

–736

379

DB Netze Personenbahnhöfe

89

142

–53

–37,3

201

6

61

–55

–90,2

123

DB Netze Energie 

348

76

+272

65

310

35

+275

23

Sonstige/Konsolidierung Systemverbund Bahn

145

–61

+206

–156

–120

–304

+184

–60,5

–376

Systemverbund Bahn

1.177

1.114

+63

+5,7

1.717

–339

–310

–29

+9,4

427

DB Arriva

187

197

–10

–5,1

326

43

–8

+51

101

DB Schenker 

1.011

1.486

–475

–32,0

499

626

1.186

–560

–47,2

238

Konsolidierung Übrige

7

–7

–100

–8

1

8

–7

–87,5

–9

DB-Konzern

2.375

2.804

–429

–15,3

2.534

331

876

–545

–62,2

757

Marge in %

9,5

10,0

–0,5

11,5

1,3

3,1

–1,8

3,4

Das bereinigte EBIT und das bereinigte EBITDA gingen spürbar zurück.

  • Der schwächere operative Zinssaldo resultierte aus dem höheren Zinsniveau, das v. a. zu gestiegenen Aufwendungen im Zusammenhang mit Finanzverbindlichkeiten und mit Pensionen führte.

Auch das operative Ergebnis nach Zinsen sank daher spürbar.

  • Das Beteiligungsergebnis stieg auf einem niedri­gen Niveau deutlich und war maßgeblich durch die GHT Mobi­li­ty GmbH getrieben, die im ersten Halbjahr 2022 die Entwick­lung des Beteiligungsergebnisses belastete.
  • Der deutliche Rückgang des übrigen Finanzergebnisses ergab sich v. a. aus Effekten aus abgeschlossenen Sicherungsgeschäften, die im Saldo einen Aufwand ergaben (im ersten Halbjahr 2022: Ertrag), sowie negativen Effekten aus der Auf- und Abzinsung von Rückstellungen. Gegenläufig wirkten positive Währungskurseffekte.
  • Das außerordentliche Ergebnis stieg deutlich und war leicht positiv. Positive Effekte u. a. im Zusammenhang mit der Strompreisbremse wurden durch negative Effek­te v. a. infolge der Anpassung von Rückstellungen, durch Restrukturierungsmaßnahmen sowie Transaktionen mit Beteiligungen nahezu vollständig aufgezehrt.

Außerordentliches Ergebnis / in Mio. €

1. Halbjahr

2023

davon EBIT wirksam

2022

davon EBIT wirksam

DB Fernverkehr

94

94

0

0

DB Regio

–4

–4

0

0

DB Cargo

21

21

–10

–10

DB Netze Fahrweg

–19

–14

–5

–1

DB Netze Personenbahnhöfe

12

12

DB Netze Energie

Sonstige/Konsolidierung Systemverbund Bahn

–76

–76

–70

–70

Systemverbund Bahn

28

33

–85

–81

DB Arriva

–24

–24

0

0

DB Schenker

1

1

0

0

Konsolidierung Übrige

0

0

0

0

DB-Konzern

5

10

–85

–81

davon Strompreisbremse

142

142

davon Restrukturierungsmaßnahmen

‒68

‒68

‒71

‒71

Entsprechend war auch das Ergebnis vor Ertragsteuern deutlich rückläufig.

  • Die Entwicklung der Ertragsteuerposi­tion war zwar besser, belastete die Entwicklung jedoch trotzdem:
    • Die tatsächlichen Ertragsteuern gingen aufgrund rückläufiger Ergebnisse bei einigen ausländischen Konzern­gesell­schaf­ten (v. a. bei DB Schenker) zurück.
    • Der etwas schwächere latente Steuerertrag resultierte aus geringeren temporären Differenzen bei ausländischen Konzerngesellschaften.

In der Folge war der Rückgang des Ergebnisses nach Ertragsteuern etwas geringer.

Prognose: Zusätzliche Kennzahlen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Voraussichtliche Entwicklung / in Mrd. €

2022

2023

(Prognose März)

2023

(Prognose Juli)

Umsatz bereinigt

56,3

>56

~ 51

EBIT bereinigt

1,3

~ ‒1

>‒1

Brutto-Investitionen

15,4

>18

~ 18

Netto-Investitionen

6,8

>8,5

>8

Fälligkeiten

2,2

2,4

2,4

Anleiheemissionen (Senior)

3,1

>3

>3

Netto-Finanzschulden per 31.12.

28,8

>33

>33

Auf Basis der bisherigen Entwicklung und der aktuellen Einschätzungen für das zweite Halbjahr 2023 haben wir teilweise Anpassungen an unseren Erwartungen vorgenommen:

  • Im Wesentlichen getrieben durch die Frachtratenentwicklung bei DB Schenker erwarten wir jetzt einen deutlichen Umsatzrückgang.
  • Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2023 verlief besser als erwartet. Im zweiten Halbjahr 2023 erwarten wir aber erhebliche Zusatzbelastungen v. a. aus den anstehenden Tarifabschlüssen (inkl. negativer Einmal­effekte aus einer rückwirkenden Wirksamkeit) und dem weiteren Hochlauf der Instandhaltungsmaßnahmen in der Infrastruktur (inkl. negativer Einmaleffekte aus den Vorleistungen für zukünftige Bundesfinanzierungen). Insgesamt sollte der operative Verlust (bereinigtes EBIT) etwas geringer sein als bisher erwartet und unterhalb von 1 Mrd. € liegen.

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